Die Digitalisierung verändert die Art und Weise, wie wir miteinander kommunizieren und Öffentlichkeit herstellen. 

Früher wurde Öffentlichkeit über Printmedien wie Zeitungen oder Bücher hergestellt, später über Rundfunk und Fernsehen. Heute verlagert sich die Öffentlichkeit ins Netz. 

Dort werden Daten und Netzwerkeffekte dazu genutzt, maximale Reichweiten für Werbekunden zu generieren und Märkte zu monopolisieren.  

Als Nutzer*innen werden wir so zu manipulierbaren Teilnehmer*innen eines für uns intransparenten Systems, das demokratische Prozesse aushebelt, indem es sie durch eine reine Marktlogik ersetzt – und uns gegen Bezahlung zur Zielscheibe von Propaganda jedweder Art macht: 

Nicht das bessere Argument setzt sich durch, sondern das größere Werbebudget.

Deshalb bauen wir mit mojoreads eine Plattform auf, die sich dieser Marktlogik entzieht und als Sozialunternehmen einem höheren Zweck dient.  

Wir wollen keine perfekten Konsument*innen, sondern mündige, aufgeklärte Bürger*innen als Teil einer freiheitlich-demokratischen Wissens- und Informationsgesellschaft.

Für euch bedeutet das:
• keine Werbung;
• keine bezahlten Reichweiten;
• keine Manipulation eurer Aufmerksamkeit;
• volle Selbstbestimmung darüber, was ihr zu sehen bekommt,
• ein fairer und transparenter Deal: 

Wir verdienen an den (Buch-) Verkäufen auf unserer Plattform – und an sonst nichts.

Ein gemeinnütziger Verein überwacht und entwickelt diese Selbstverpflichtung. Und damit das auch so bleibt, haben wir diesen Anspruch fest in unserer Gesellschaftervereinbarung verankert (die sozusagen unser Grundgesetz ist). 

Was genau mojoreads ist (kurz: eine Mischung aus Buchladen und Sozialem Netzwerk) und was ihr hier so alles machen könnt, findet ihr hier: 

https://help.mojoreads.com/

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